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VDMA: Brandbrief an CDU/CSU und SPD

In einem “Brandbrief” spricht sich der Hauptgeschäftsführer des VDMA, Dr. Hannes Hesse, gegen Eingriffe in die Zeitarbeit und in befristete Beschäftigungsverhältnisse aus .

VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse hat unmittelbar vor Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen an CDU, CSU und SPD appelliert, die Flexibilität am Arbeitsmarkt zu erhalten. In einem Schreiben an die drei Generalsekretäre Hermann Gröhe (CDU), Andrea Nahles (SPD) und Alexander Dobrindt (CSU), schreibt Hesse, der VDMA habe zwar die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen begrüßt, betrachtete jedoch mit großer Sorge insbesondere den Zwischenstand im Bereich der Arbeitsmarktpolitik. „Wo eine Weiterentwicklung der erfolgreichen Reformen der letzten Jahre notwendig wäre, droht ein Rückfall in mühsam überwundene Zeiten“, schreibt Hesse wörtlich. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zitiert ausführlich aus diesen Schreiben.

Der VDMA-Hauptgeschäftsführer brachte die Befürchtung der Unternehmen zum Ausdruck, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit leiden könnte, wenn die wenigen personalpolitischen Instrumente, die derzeit ein angemessenes Maß an Flexibilität ermöglichten, eingeschränkt oder ganz abgeschafft würden. Konkret sprach sich Hesse gegen Eingriffe in die Zeitarbeit und in befristete Beschäftigungsverhältnisse aus. Beide Instrumente würden im Maschinenbau zur Flexibilität und zur Rekrutierung genutzt.

Werkverträge seien „kein Ausweichmanöver, um sich Tarifvereinbarungen zu entziehen“, schreibt Hesse weiter. Vielmehr seien sie „ein Mittel der Arbeitsteilung“, das grundlos skandalisiert werde. „Bei allen Maßnahmen, die Sie nun in den letzten Tagen verhandeln, sollten Sie die Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit gerade unserer häufig mittelständischen Unternehmen bedenken, die sich wie kaum eine andere Industrie weltweit behaupten müssen“, so Hesses eindringlicher Appell an die politisch Verantwortlichen.

(Quelle: www.produktion.de)

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